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"Das Paradies für Eingeweihte". Madeira, die schönste Insel im Atlantik. Bereits Kaiserin Sissi machte dort nicht nur Urlaub, sondern kurierte ihre Lungenleiden aus. Für heutige Besucher ist Sissis Leidensstätte ein Ferientraum. |
Einer Naturkatastrophe vor Millionen von Jahren verdanken wir das traumhafte Archipel. Denn nach einem gigantischen Vulkanausbruch auf dem Meeresgrund türmten sich Lavamassen zur Wasseroberfläche auf und schufen vier kleine Inseln: Porto Santo, Ilhas Desertas, Ilhas Selvagens und natürlich Madeira.
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Bummeln Sie morgens durch die mit Azulejos verzierte Markthalle und schlendern Sie danach weiter durch die Altstadt. Hier finden Sie das älteste Museum "Vicentes", Kirchen und Kellerein für den wirklich himmlischen Madeira-Wein. |
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Madeira ist, wie man hier sagt, jener Rest des sagenhaften Inselreiches Atlantis, der den Fluten widerstand und aus dem weiten Ozean emporragt. Portugals schwimmender Garten, die Blumeninsel, die Perle im Atlantik - nur drei von den vielen Titeln für das vulkanische Eiland, das von der europäischen Aristokratie im 19. Jahrhundert als Refugium entdeckt wurde.
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Versetzen Sie sich in die Zeit der Vulkane zurück. Scharfe Klippen, steile Küsten, das satte Grün der Insel und das tiefe Blau des Atlantik werden Sie beeindrucken und Ihnen unvergesslich bleiben. |
Mit ihren atemberaubenden Steilküsten, den subtropischen Gärten und einem wild zerklüfteten, üppig-grünen Bergland ist die Insel ein Top-Reiseziel für Aktivurlauber und Naturliebhaber. Das einmalige, mehrere Tausend Kilometer lange Netz von Bewässerungskanälen ("Levadas" genannt) ist Wanderbegeisterten aus ganz Europa ohnehin ein Begriff.
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Steilkap der Welt, können Schwindelfreie 580 m senkrecht in die Tiefe schauen. |
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Madeira fehlt nur eines: ein richtiger Sandstrand. Den gibt es dafür reichlich auf der kleinen Nebeninsel Porto Santo. Diese liegt ca. 70 km von Madeira entfernt und ist problemlos mit dem Schiff oder einem kleinen Flugzeug (Donnerflug) zu erreichen. Ein Abstecher lohnt sich auf jeden Fall.
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Wunderschöne Buchten, umgeben von einer bizarren Bergwelt, sind zu Ein Bad im Atlantik ist immer eine willkommene Abwechslung, doch Vorsicht, hier gibt es viele Seeigel! (selbst erlebt) |
Die klimatischen Vorzüge Madeiras kommen nicht nur in den Wintermonaten zur Geltung, wenn es in Funchal dann meist sonnig und allemal wärmer ist als im mitteleuropäischen Frühling. Im Hochsommer steigen die Temperaturen nicht so stark an wie auf dem Festland, aber es ist stets angenehm warm, und auch der Atlantik "heizt" sich auf bis zu 23 Grad C. Wandern kann man ganzjährig. Madeiras Norden ist aber feuchter und kühler als der Süden. Über dem Hochland liegt oft Nebel, und selbst im Mai ist man dort vor einem Hagelschauer nicht sicher.
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Hier sind Boote und Schiffe jeder Art und Größe zu finden. Vom Hafen aus können Rundfahrten auf dem Atlantik gebucht werden. Von Funchal fährt auch die Fähre "Porto Santo" zur Nachbarinsel ab. Gleich daneben befindet sich der Busbahnhof, An- und Abreise sind somit gesichert. Ein Erlebnis der besonderen Art ist eine Segeltour mit dem Zweimaster Albatroz. Die Yacht ist 20 Meter lang und 50 Tonnen schwer. Sie wurde 1939 auf Madeira gebaut und ist ein Teil der nautischen Geschichte Madeira's. Die Stimmung an Bord war super, leise Musik und nur das Meer. Einfach Entspannung pur. |
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Im Gegensatz zu anderen aus Lava entstandenen Inseln konnte sich auf diesem Kleinod über die Jahrtausende hinweg eine üppige Vegetation entfalten. 760 Pflanzenarten, wie die Kamelie, der Weihnachtsstern und die Strelizie, sind hier zu Hause. Angelockt von der Farbenpracht, dem milden Klima und den schönsten Wandertouren beleben Hunderttausende Besucher die Insel.
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bezaubert durch seine Pflanzenvielfalt. Zu jeder Jahreszeit finden Sie hier ein einziges Blütenmeer. |
Madeira, Ost - West Ausdehnung 57 km, Nord - Süd 26 km. Anreise per Schiff oder Flugzeug nach Funchal bzw. über die Nachbarinsel Porto Santo, welche ebenfalls einen Flugplatz besitzt. Zwischen Porto Santo und Madeira gibt es Linienverbindungen mit Flugzeug und Fähre.
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Funchal befindet sich auf der Südseite der Insel, ziemlich zentral gelegen. Über die Küstenstraße lassen sich alle Orte gut erreichen. Zur Inselmitte geht es sehr steil nach oben. Der Encumeada Pass (1.007 m) teilt Madeira in Nord und Süd. Der höchste Gipfel, der Pico Ruivo, mißt immerhin 1.862 Meter. |
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** Ende **